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Tag 9

Im hier und jetzt

Seht nun darauf, wie ihr mit Sorgfalt wandelt, nicht als Unweise, sondern als Weise; 16 und kauft die Zeit aus, denn die Tage sind böse.
Epheser 5,15-16

Trachtet vielmehr zuerst nach dem Reich Gottes und nach seiner Gerechtigkeit, so wird euch dies alles hinzugefügt werden! Darum sollt ihr euch nicht sorgen um den morgigen Tag; denn der morgige Tag wird für das Seine sorgen. Jedem Tag genügt seine eigene Plage.
Matthäus 6,33-34

Manches Mal ist es sehr herausfordernd im hier und jetzt zu leben. Wir schauen auf das, was uns fehlt und was wir gerne hätten. Vielleicht warten wir auf etwas oder haben mit enttäuschten Erwartungen zu kämpfen. Auch kann es sein, dass wir an irgendeiner Sache aus der Vergangenheit hängen und dass wir alles, was heute passiert, grundsätzlich durch den Filter dieses Ereignisses betrachten. In die Zukunft gerichtet warten wir manches Mal auf die idealen Bedingungen, die eingetreten sein sollten, bis wir bereit sind in eine bestimmte Richtung zu gehen, die wir von Gott her als Berufung verstanden haben. Heute wollen wir gemeinsam im Gebet aufstehen und im Glauben sagen, dass hier und heute und jetzt der Tag ist, wo wir in der Kraft des Heiligen Geistes einen Unterschied machen möchten. Die Zeit auszukaufen, bedeutet hierbei nicht, dass wir das Maximum aus allem rausquetschen sollen. Es geht darum, dass wir mit großer Offenheit folgende Frage im Gebet stellen: «Heiliger Geist, was ist JETZT dran? Ich will nicht nach meinen Plänen und Vorstellungen leben, sondern frage Dich, was ist HIER und JETZT dran?»

Nimm schon bevor Du dieses Gebet sprichst, die Haltung ein: «Heiliger Geist, was auch immer Du mir sagst, die Antwort wird JA sein.» Du wirst erstaunt sein, wie konkret der Heilige Geist auf solche Gebete antwortet.

Wir dürfen all unsere Sorgen und Fragen bei Gott abgeben. Sein Reich und seine Prioritäten sollen unser HIER und JETZT prägen.

Wir beten, dass:

  • dass der Heilige Geist unsere Gedanken, Motive und Vorhaben durchleuchtet und darüber mit uns ins Gespräch kommt
  • dass Leute, die in ihrer Vergangenheit gefangen sind, von deren Ketten befreit werden und sich nach vorne ausrichten können
  • dass da, wo Menschen Angst haben, das Reich Gottes an erste Stelle zu setzen, Ermutigung durch den Heiligen Geist geschieht
  • über unsere persönlichen Lebensbereiche und über die Arbeit der Kirche: »Dein Reich komme und Dein Wille geschehe!«