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Tag 1

Freude am Gebet

3 Ich danke meinem Gott, sooft ich euer gedenke – 4 was ich allezeit tue in allen meinen Gebeten für euch alle, und ich tue das Gebet mit Freuden –, 5 für eure Gemeinschaft am Evangelium vom ersten Tage an bis heute; 6 und ich bin darin guter Zuversicht, dass der in euch angefangen hat das gute Werk, der wird’s auch vollenden bis an den Tag Christi Jesu.

Philipper 1, 3-6

Beten ist gut, beten tut gut. Wir wissen es und doch tun wir es zu wenig. Warum? Wir haben oft irgendwie keine Lust dazu. Alles andere scheint uns wichtiger. Die Freude am Beten fehlt.

Die Gründe dafür können ganz unterschiedlich sein: Jemand der kaum oder noch nie gebetet hat, weiß vielleicht nicht, wie er beten soll. Oder es haben sich Blockaden in unserer Kommunikation mit Gott breit gemacht wie Enttäuschung, Selbstmitleid und Ungeduld. Oder es gibt Zeiten, da hat man das Gefühl, das Gebet geht nur bis zur Zimmerdecke. Manch andere haben eigenartige Motive entwickelt, beten nur in der Not, nur aus Schuldgefühlen und Angst heraus oder sehen Gott als ihren Glücksgarant. Und oft hängt dann irgendwie alles zusammen: Es ist etwas Doofes geschehen, es folgen die Ausreden, man fängt an zu vergleichen, man fühlt sich schwach, rechtfertigt und bemitleidet sich, … so geht keiner gerne zu Gott.

Was fehlt ist die intime Beziehung zu Gott. Die Freude kommt aus der Beziehung. Wir mögen auch nicht mehr mit anderen Menschen reden, wenn etwas nicht stimmt. Die Beziehung ist zwar noch da, aber es fehlt die Tiefe, die Lust daran. Bis zu dem Punkt, wo wir uns einen Ruck geben, aufeinander zugehen, uns aussprechen, entschuldigen und einander vergeben. Die Freude ist wieder da. Das Zusammensein macht wieder Spaß. Genauso ist es mit der Beziehung von Dir zu Gott.

Im Gebet gehen wir zu Gott, reden uns den Frust und Ärger von der Seele, bitten um Vergebung und dann kann der Friede und die Freude Gottes in unser Herz kommen. Dein Gebetsleben bekommt wieder Auftrieb.

Übrigens, wenn wir uns immer wieder dem Stellen was unsere Beziehung zu Gott blockiert und wir diese Zeiten mit Gott überstanden haben, werden wir immer tiefer gehende Freude mit ihm erleben.

Wir beten, dass

  • Gebetsblockaden wie Enttäuschung, Ungeduld und falsche Motive weichen
  • neue Leidenschaft für das Gebet entfacht
  • wir echte Freude in der Gegenwart Gottes erleben
  • die Nähe Gottes spürbar präsent in unserer Kirche und in unserer Umgebung