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Tag 3

Vision

Nach diesen Begebenheiten geschah es, dass das Wort des HERRN an Abram in einer Offenbarung erging: Fürchte dich nicht, Abram, ich bin dein Schild und dein sehr großer Lohn!
1. Mose 15,1

Ihr aber seid ein auserwähltes Geschlecht, ein königliches Priestertum, ein heiliges Volk, ein Volk des Eigentums, damit ihr die Tugenden dessen verkündet, der euch aus der Finsternis berufen hat zu seinem wunderbaren Licht — euch, die ihr einst nicht ein Volk wart, jetzt aber Gottes Volk seid, und einst nicht begnadigt wart, jetzt aber begnadigt seid.
1. Petrus 2, 9–10

Eine starke Vision zu haben, ist etwas unfassbar Schönes. Sie hilft uns, dass wir wissen, wo wir hingehen sollen. Energie wird freigesetzt, nächste Schritte können festgelegt und gegangen werden und wenn wir uns einmal verlaufen, können wir auf den eigentlichen Weg zurückfinden. Gott ist Abram begegnet und hat ihm Zuspruch und Vision gegeben. Er zeigte ihm, wer er ist, was er durch Abrams Leben tun wollte und dass aus diesem Grund Angst keinen Platz mehr haben sollte. Diese Art von Zuspruch finden wir immer wieder in der Bibel. Sie ergeht an einzelne Personen oder auch an uns als Kirche. So erinnert uns Petrus daran, dass wir nicht einfach eine Organisation oder der Dachverband der Gläubigen sind. Wir sind viel mehr als das!

Gottes Sicht auf seine Kirche ist, dass sie etwas Besonderes ist. Die Autoren der neutestamentlichen Briefe kommen gar nicht aus dem Schwärmen darüber heraus, wie grandios Kirche ist. Aber haben Kirchen nicht immer wieder Probleme? Und was ist denn mit den regelmäßig auftretenden zwischenmenschlichen Konflikten? Und wie könnte Kirche denn heutzutage so genial sein, wo sie doch durch die Corona Krise immer noch mit diversen Einschränkungen zu tun hat? Auch die Kirchen des Neuen Testaments hatten normale und teilweise krasse Probleme. Ganz genau so, wie Du und ich sie auch kennen. Und eben deshalb brauchen wir Vision. Über uns wird gesagt: «Ihr seid von Gott auserwählt. Ihr seid etwas ganz Besonderes. Ihr gehört Gott. Ihr seid schön. Und ihr habt den Auftrag mit allem, was ihr habt, Gottes Schönheit und das, was er durch Jesus Christus getan hat, zu verkündigen. Ihr seid begnadigt.»

Da wo wir Gottes Vision oder, anders ausgedrückt, seine Perspektive auf unser Leben und auf unsere Kirche einnehmen, werden sich Dinge verändern. Die Frage des heutigen Tages lautet: Darf Gott Deine Perspektive und Deine Einstellung für Dich und Deine Kirche verändern? Darf er Deinen Blick weiten? Darf er Dich mit Vision beschenken?

Wir beten, dass:

  • Gott jeden von uns aus dem Nebel des Alltags rausführt und uns ganz neu mit Vision beschenkt
  • jede Bitterkeit gegenüber Glaubensgeschwistern und Kirche verschwindet. Gott uns seine Sicht auf Kirche offenbart
  • Gott uns Bilder und Eindrücke für unseren Campus schenkt, was unser Auftrag ist und wie wir unsere Umgebung erreichen können
  • da wo Orientierungslosigkeit herrscht, Klarheit und Neuausrichtung einzieht