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Jahwe Nissi – Der Herr ist mein Banner

2. Mose 17,11-15
Und es geschah, solange Mose seine Hand aufhob, hatte Israel die Oberhand; wenn er aber seine Hand sinken ließ, hatte Amalek die Oberhand. (…) Und Josua überwältigte Amalek und sein Volk mit der Schärfe des Schwertes. (…) Und Mose baute einen Altar und nannte ihn »Der Herr ist mein Kriegsbanner«.

In der Antike wurden während des Krieges Banner von den Armeen vor sich hergetragen, um die Zugehörigkeit der Armee zu ihrem Herrscher auszudrücken und bei einem Sieg seine Macht und Stärke zu zeigen. Als das Volk Israel einmal gegen die Amalekiter, ein verfeindetes Volk, kämpfte, stieg Mose auf einen Berg und streckte, anstatt ein Banner zu erheben, seine Hände zum Himmel, zu Gott aus. Solange er diese erhoben hielt, siegte Israel.

Nachdem der Sieg errungen war, baute er einen Altar und nannte ihn „Jahwe Nissi“ – Der Herr ist mein Banner. Er machte damit deutlich, dass das Volk zu Gott gehört und die Stärke des Volkes nicht in ihnen selbst, sondern in Gott liegt.

Wir Christen stehen heute in einer anderen Art von Kampf wie das Volk damals. Nicht in einem kriegerischen Kampf, sondern in einem Kampf des Glaubens, den wir in der Kraft des Heiligen Geistes bestreiten. In diesem Kampf geht es darum, fest in unserem Glauben zu stehen und ihn weiter zu tragen. Es geht darum, Gottes Reich zu bauen, indem Menschen zu Jesus finden und aus schlechten Umständen befreit werden und zu unserem Erlöser kommen. Jesus hat uns den Heiligen Geist als Beistand für diese Art von Kampf gegeben, als er nach seiner Auferstehung in den Himmel ging. Mit ihm wurden wir versiegelt, er ist praktisch das Banner, unter dem wir leben und dienen.

Vielleicht denkst Du bei dem Wort Banner gar nicht mehr an seine Funktion in der Antike, sondern an große Werbebanner, die wir heute überall sehen. Auch ihre Funktion lässt sich gut auf uns übertragen.

Gott liebt die Menschen um uns herum und es ist ein Teil unserer Aufgabe in diesem Kampf des Glaubens, Jesus und seine Gute Nachricht in unsere Umgebung weiterzutragen. Zu unseren Freunden, unseren Nachbarn und in unseren Stadtteil. Wenn der Heilige Geist in uns lebt und uns mehr und mehr zu Menschen nach Jesu Willen und zu Mitstreitern in diesem Kampf macht, dann erfüllt er in unserem Leben in bester Art und Weise die Aufgabe eines solchen Werbebanners.

Mache Dir heute noch einmal bewusst, wie wichtig Gott die Menschen in Deinem Umfeld sind und dass wir Berufen sind, sein Reich mit diesen Menschen weiter zu bauen. Wir sind dabei nicht allein, sondern haben einen König, der den Sieg über jeden Widerstand schon lange errungen hat, als er am Kreuz über alle Mächte gesiegt hat und uns nun mit allem ausstattet was wir brauchen, um seinen Sieg zu verkünden.

Wie wertvoll ist die Vorstellung, wenn das, was Menschen als Erstes von uns persönlich aber auch von unserer Kirche sehen, genau diese Zuversicht und Freude an Jesus ist, die wir durch seinen Tod am Kreuz haben dürfen. Jesus selbst, seine Liebe und Macht als das Banner, das sowohl über unserer Kirche als auch unserem Alltag erhoben ist.

Wir beten, dass:

  • unsere Kirche unseren Stadtteil verändert und mit Gottes Liebe prägt.
  • sich Gottes Reich sichtbar entfaltet und Leben in unserem Umfeld durch Jesus verändert werden.
  • Gott uns mit seinem Heiligen Geist erfüllt, durch den wir diese Berufung leben können.
  • er uns mit Gaben ausstattet, damit sich sein Reich ausweitet.