Latest posts

Subscribe

TAG 2
Jahwe Schalom – Der Herr ist Frieden

Richter 6,23
Aber der Herr sprach zu ihm: Friede sei mit dir! Fürchte dich nicht, du wirst nicht sterben.

Jesaja 9,5
Denn ein Kind ist uns geboren, ein Sohn ist uns gegeben; und die Herrschaft ruht auf seiner Schulter; und man nennt seinen Namen: Wunderbarer, Ratgeber, starker Gott, Ewig-Vater, Friedefürst.

Johannes 14,27
Frieden hinterlasse ich euch; meinen Frieden gebe ich euch. Nicht wie die Welt gibt, gebe ich euch; euer Herz erschrecke nicht und verzage nicht!

Philipper 4,6
Sorgt euch um nichts; sondern in allem lasst durch Gebet und Flehen mit Danksagung eure Anliegen vor Gott kundwerden. Und der Friede Gottes, der allen Verstand übersteigt, wird eure Herzen und eure Gedanken bewahren in Christus Jesus!

Dieser Name bedeutet „Der Herr ist Frieden“. Gideon gab diesen Namen dem Altar, den er baute, als der Engel des Herrn ihm erschien und er Angst hatte, sterben zu müssen. Aber der Engel sagte zu ihm: „Friede dir! Fürchte dich nicht, du wirst nicht sterben.”. Inmitten von Bedrängnis und Angst spricht Gott Gideon zu, dass er ein tapferer Held sei, welcher keine Angst zu haben brauche.

Der Friede, von dem der Engel des Herrn an dieser Stelle spricht, ist daher als einen inneren Zustand zu verstehen, welcher völlig unabhängig von sämtlichen Umständen angesehen werden kann. Ursprünglich bedeutet dieser Frieden, dieser Schalom „Vervollständigung“. Es beschreibt umfassendes Wohlergehen in allen Lebensbereichen – körperlich, psychisch, sozial und auch geistlich. Gott möchte uns vollständiges Wohlergehen schenken.

In den Psalmen finden wir den Ausdruck “den Frieden, den Schalom, zu suchen und ihm nachzujagen” (Psalm 34,15). Hier wird angedeutet, dass Schalom keine Selbstverständlichkeit und auch nicht immer leicht zu erreichen ist. Aber wie jagt man dem Schalom nach? Wir können das praktisch tun, indem wir uns immer wieder an die Zusagen Gottes erinnern und diese über unsere momentanen Emotionen stellen, welche uns immer wieder Angst und Ungewissheit zusprechen wollen. Wenn wir uns mit Gottes Wort beschäftigen, lesen wir genau das immer wieder, was der Engel bereits zu Gideon sagte: “Fürchte dich nicht.”. Wir lesen, dass Jesus die Welt überwunden hat, dass er den Tod besiegt hat und dass er für uns ist und nicht gegen uns. Nachjagen bedeutet also Gottes Wahrheit immer wieder zu unserer eigenen zu machen, auch wenn die Welt uns ein ganz anderes Bild vermitteln mag. Es bedeutet sich auf Gottes Wort zu stellen und dem der unsichtbar ist mehr zu glauben als dem Sichtbaren.

Wir sind dazu berufen, den Schalom in die Welt zu bringen, dass andere ihn in uns ganz praktisch erkennen und durch uns erleben dürfen. Der Psalm lehrt uns: Schalom ist kein Zufallsprodukt und doch in jeder Situation mit unserem Gott möglich.

Wir beten, dass:

  • wir lernen, den Schalom ganz unabhängig von unseren Umständen zu erfahren.

  • wir uns jeden Tag neu auf Gottes Zusagen stellen, in denen er uns seinen Schalom zuspricht.

  • wir den Schalom in die Welt tragen können.

  • Einheit in unserer Kirche und in unserer Gesellschaft gestärkt wird.

  • Wiederherstellung stattfindet.

  • unterschiedliche Bereiche und Gruppen in unserem Land den Schalom Gottes erfahren. Wir beten konkret für: die Politik, arbeitslose Menschen, Familien, Menschen im Gesundheitswesen, Lehrer, Kinder und Jugendliche, Menschen mit Depressionen, etc.