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Tag 2

Gottes Prioritäten

Denn meine Gedanken sind nicht eure Gedanken, und eure Wege sind nicht meine Wege, spricht der HERR; sondern so hoch der Himmel über der Erde ist, so viel höher sind meine Wege als eure Wege und meine Gedanken als eure Gedanken.

Jesaja 55, 8-9

Diese Verse werden häufig genannt, wenn es darum geht, dass wir Gottes Handeln nicht verstehen oder gerade daran zweifeln, ob Gott es gut mit uns meint. Auch wenn es eine starke biblische Wahrheit ist, dass wir Gott in jeder Situation vertrauen dürfen, ist die Zielrichtung hier eine andere:

Gott möchte uns aus destruktiven Gedanken und falschen Prioritäten rausholen und uns mit konstruktiven Gedanken und göttlichen Prioritäten beschenken. Es ist seine liebevolle Absicht uns hinterfragen zu dürfen, ob wir gerade auf dem richtigen Weg sind. Er möchte durch sein Wort unsere Perspektive, unsere Gedanken, unsere Emotionen und unsere Prioritäten ordnen. 

Noch deutlicher wird es im Zusammenhange mit dem vorherigen Vers: „7 Der Gottlose verlasse seinen Weg und der Übeltäter seine Gedanken; und er kehre um zu dem HERRN, so wird er sich über ihn erbarmen, und zu unserem Gott, denn bei ihm ist viel Vergebung.“  

Wir sollen also UNSEREN Weg und UNSERE Gedanken verlassen. Wozu? Um GOTTES Wege zu betreten und GOTTES Gedanken zu denken. Sie sind höher, besser, kraftgebender, gesünder und erfüllender als jeder Weg, den wir einschlagen und jeder Gedanke, den wir denken. Wir wollen uns öffnen für das Reden Gottes, um seine Wege, seine Gedanken und seine Prioritäten zu erkennen.

Wir beten, dass:

  • wir sensibler werden für die Stimme des Heiligen Geistes
  • wir Gottes Prioritäten für unsere Kirche erkennen
  • wir immer mehr nach Gottes Willen beten und seine Anliegen zu unseren Anliegen werden
  • wir Gottes Prioritäten für unser persönliches Leben erkennen annehmen können