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TAG 10
El Qana – Leidenschaftlicher Gott

2. Mose 20,1-5
Und Gott redete alle diese Worte und sprach: Ich bin der HERR, dein Gott, der ich dich aus dem Land Ägypten, aus dem Haus der Knechtschaft, herausgeführt habe. Du sollst keine anderen Götter neben mir haben! Du sollst dir kein Bildnis noch irgendein Gleichnis machen, weder von dem, was oben im Himmel, noch von dem, was unten auf Erden, noch von dem, was in den Wassern, unter der Erde ist. Bete sie nicht an und diene ihnen nicht! Denn ich, der HERR, dein Gott, bin ein eifersüchtiger Gott.

Matthäus 28,19-20
So geht nun hin und macht zu Jüngern alle Völker, und tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes 20 und lehrt sie alles halten, was ich euch befohlen habe. Und siehe, ich bin bei euch alle Tage bis an das Ende der Weltzeit! Amen.

Der Begriff “Eifersucht” ist heutzutage meist negativ behaftet. Ein afrikanisches Sprichwort besagt: „Wer nicht eifersüchtig ist, liebt nicht.“ Kein Mensch, der einen anderen liebt, wird gleichgültig zuschauen, wenn dieser in die Arme eines anderen rennt – so auch Gott nicht bei uns. Gott ist uns gegenüber nicht emotional passiv oder gleichgültig. Er ist „El Qana“: ein leidenschaftlicher oder – wie es oft übersetzt wird – „eifersüchtiger Gott “. In ihm brennt der innige Wunsch, uns in seine Nähe zu ziehen und alleiniger Inhalt unserer Anbetung zu sein. Das ist sein sehnlichstes Bestreben. Mit Eifer setzt er sich energisch dafür ein, dass all seine Geschöpfe ihn kennenlernen und eine lebendige Beziehung zu ihm haben. Die Bibel stellt das in einer wunderschönen, leidenschaftlichen Liebesgeschichte zwischen Gott und den Menschen dar. Gott kommt selbst als Mensch auf diese Welt, um für unsere Sünden zu sterben, damit wir in Ewigkeit mit ihm leben dürfen. Gott hat nach allen Menschen diese tiefe Sehnsucht. Wir sind unendlich geliebt und unsere Aufgabe darf es sein, anderen Menschen von dieser Liebe und Sehnsucht zu erzählen. Dabei dürfen wir dieselbe Leidenschaft Gottes in unseren Herzen tragen.

Gott möchte uns gebrauchen diese Leidenschaft und Liebe zu den Menschen zu bringen, die in völliger Hoffnungslosigkeit ohne ihn leben. Die Frage ist nur, lassen wir uns gebrauchen? In die ganze Welt zu gehen, zu missionieren und Gottes Liebe zu verkünden, ist keine leichte Sache. Oft bedeutet es sogar alles aufzugeben und Unsicherheiten und Verfolgung zu erleben. Dennoch fordert Jesus uns immer wieder auf, genau das zu tun – mehr noch, es ist der finale Auftrag, den er seinen Jüngern weitergibt. Mission ist so wichtig und gleichzeitig so herausfordernd. Daher ist es als Gemeinde unerlässlich immer wieder für die zu beten, die bereit sind, in die ganze Welt hinauszugehen und den Menschen von Jesu Liebe zu erzählen.

Wir beten, dass:

  • Menschen aus unserer Kirche ihre Berufung entdecken.

  • Gott konkret Menschen beruft ans CREDO College zu gehen und dort in Jüngerschaft zu wachsen. Challenge: Überlege, wen Du einladen kannst sich dort anzumelden.

  • Leute Verantwortung übernehmen, indem sie ihre Begabungen einbringen und Reich Gottes bauen.

  • unsere Missionare immer wieder neu mit der Liebe und Leidenschaft Gottes für die anderen Menschen erfüllt werden.

  • unsere Missionare Gottes Bewahrung und Versorgung jeden Tag neu erleben dürfen.